Produktbeschreibung
"Limitierte Tierskulptur - Panther im Laufen (1904) - Rembrandt Bugatti"
Höhe | 24 cm |
Breite | 57 cm |
Tiefe | 11,5 cm |
Gewicht | 13,2 kg |
Limitierte Bronzestatue – Panther im Laufen (1904) – Ein Meisterwerk von Rembrandt Bugatti
Diese kraftvolle Skulptur eines schreitenden Panthers gehört zu den ausdrucksstärksten Tierdarstellungen der frühen Moderne. Geschaffen im Jahr 1904 vom außergewöhnlichen Bildhauer Rembrandt Bugatti, zeigt sie ein Raubtier in vollkommener Konzentration, im Moment des lautlosen Voranschreitens. Die fließenden Muskelpartien unter dem angespannten Fell, der aufmerksame Blick und der tief gesenkte Kopf verbinden sich zu einer eindringlichen Darstellung animalischer Energie und wacher Intelligenz. Der Panther wirkt zugleich gefährlich wie geheimnisvoll – ein Wesen zwischen Anmut und Wildheit, dessen Bewegung scheinbar aus der Bronze heraus zum Leben erwacht. Der Bronzeguss ruht auf einem edlen Sockel aus grünem Marmor, der die natürliche Eleganz der Figur unterstreicht. Die feine Patinierung verleiht der Oberfläche Tiefe, während Bugattis charakteristische Handschrift die Skulptur mit einer authentischen Aura durchdringt.
Rembrandt Bugatti – Genie der Tierbildhauerei
Rembrandt Bugatti wurde am 16. Oktober 1884 in Mailand geboren, als zweiter Sohn des Möbeldesigners Carlo Bugatti und Bruder des später berühmten Automobilbauers Ettore Bugatti. In eine künstlerisch geprägte Familie hineingeboren, zeigte Rembrandt schon früh ein bemerkenswertes Gespür für Formen und Bewegung. Seine große Leidenschaft galt den Tieren – nicht nur als Studienobjekte, sondern als fühlende Wesen mit eigener Persönlichkeit und Würde. Ab 1901 hielt er sich regelmäßig in Paris auf und arbeitete dort im Jardin des Plantes, wo er unermüdlich Tiere beobachtete und skizzierte. Später zog er nach Antwerpen, wo der dortige Zoo seine wichtigste Inspirationsquelle wurde. Dort entstand auch 1904 die Skulptur „Panther im Laufen“, ein Werk, das exemplarisch für Bugattis einzigartige Fähigkeit steht, tierische Körper mit intensiver Lebendigkeit und psychologischer Tiefe zu modellieren.
Der Panther als Sinnbild des Verborgenen und der Kraft
Panther gehören zu den mythischsten Großkatzen der Welt. Ihr lautloses Auftreten, ihre Nachtsicht und ihre geschmeidige Fortbewegung haben sie in vielen Kulturen zu Symbolen für das Unsichtbare, das Rätselhafte und die verborgene Macht gemacht. In Bugattis Interpretation tritt der Panther nicht als reißendes Raubtier in Erscheinung, sondern als majestätisches, beinahe kontemplatives Wesen. Die Pose, die ein gleichmäßiges, leises Vorrücken zeigt, unterstreicht die Konzentration und Gelassenheit des Tieres. Es ist nicht der Moment des Angriffs, sondern die Vorbereitung – das Spannungsfeld zwischen Ruhe und Aktion. Diese Darstellung offenbart Bugattis tiefes Verständnis für die innere Dramaturgie des tierischen Seins, das sich fernab von klischeehafter Wildheit bewegt.
Die Entstehung eines Meilensteins in der Tierplastik
„Panther im Laufen“ wurde 1904 in Antwerpen modelliert, einem Zentrum zoologischer Studien und künstlerischer Innovation. Die dortige Tierwelt inspirierte Bugatti zu unzähligen Studien, von denen viele direkt vor Ort in Wachs oder Ton entstanden. Die finale Fassung dieser Skulptur wurde in Bronze gegossen – in einer streng limitierten Auflage von lediglich 20 Stück. Jeder einzelne Guss trägt Bugattis Signatur und wurde unter seiner Aufsicht oder in direktem Bezug zu seinem Modell gefertigt. Diese limitierte Auflage verleiht dem Werk nicht nur materiellen, sondern auch historischen Wert. Es ist ein seltenes Sammlerstück, das in Museen wie im Musée d’Orsay in Paris oder in Privatsammlungen mit Tierplastiken höchsten Ranges vertreten ist.
Bugattis Stil – das Lebendige im Unvollendeten
Rembrandt Bugattis Skulpturen zeichnen sich durch eine kraftvolle, beinahe skizzenhafte Oberflächenbehandlung aus. Anders als viele seiner Zeitgenossen strebte er nicht nach glatter Perfektion, sondern ließ die Spuren des Modellierens sichtbar – Rillen, Dellen, Unebenheiten. Diese lebendige Textur vermittelt Bewegung und Form nicht durch Glätte, sondern durch Spannung. Besonders im „Panther im Laufen“ wird dies deutlich: die Muskelgruppen erscheinen modelliert, nicht geglättet, als würden sie im nächsten Moment erzittern. Es ist diese besondere Mischung aus natürlicher Dynamik und künstlerischem Ausdruck, die Bugattis Werk bis heute unverkennbar macht.
Ein Künstler zwischen Licht und Dunkel
Trotz seines Talents und seiner frühen Erfolge war das Leben Rembrandt Bugattis von Tragik geprägt. Der Erste Weltkrieg, der die Schließung vieler Zoos zur Folge hatte, entzog ihm seine wichtigste Inspirationsquelle. Hinzu kam die emotionale Belastung durch den Tod vieler Tiere, die er über Jahre beobachtet hatte. Bugatti fiel in eine tiefe Depression, aus der er keinen Ausweg fand. 1916, im Alter von nur 31 Jahren, nahm er sich in Paris das Leben. Sein Werk jedoch lebt weiter und gilt heute als eine der empfindsamsten Auseinandersetzungen mit dem Tier in der modernen Kunstgeschichte. In der kurzen Zeit seines Schaffens hinterließ er ein Oeuvre, das sich durch außergewöhnliche Sensibilität, technische Brillanz und tiefen Respekt vor dem Tier auszeichnet.
Ein Denkmal des Tierischen in limitierter Form
Die Skulptur „Panther im Laufen“ ist weit mehr als eine naturgetreue Tierdarstellung – sie ist ein künstlerisches Porträt des Tierischen selbst. Durch die streng limitierte Auflage wird jede der 20 Bronzestatuen zu einem unwiederbringlichen Zeitdokument. Sie erzählt von einer Epoche der Umbrüche, vom Verhältnis des Menschen zum Tier und von einem Künstler, der seine Seele in die Bewegung eines Panthers legte. Sammler und Kenner sehen in diesem Werk nicht nur ein Objekt von musealem Rang, sondern auch ein Zeugnis einer zutiefst persönlichen künstlerischen Vision.
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