Produktbeschreibung
"Abstrakte Vogel Strauß Bronzefigur nach Dali"
Höhe | 47 cm |
Breite | 16 cm |
Tiefe | 14 cm |
Gewicht | 4,1 kg |
Abstrakte Vogel-Strauß Bronzefigur nach Salvador Dalí – Surrealistische Skulptur mit symbolischer Tiefe
Diese Bronzeskulptur zeigt auf unverwechselbare Weise die Verbindung von Tierform und surrealer Idee. Der dargestellte Strauß entzieht sich in seiner Ausführung jeder natürlichen Logik. Statt einer anatomisch korrekten Nachbildung begegnet uns hier eine fantastische Vision: ein vogelartiges Wesen mit exzentrisch verlängerten Gliedmaßen, aufgerichtetem Hals und einem überdimensionalen Ei, das es mit einer eigenartigen Mischung aus Stolz und Zerbrechlichkeit trägt. Diese Figur ist eine Hommage an das Gedankengut Salvador Dalís – sie ist voller Ironie, Metapher und Verfremdung. In ihrer ausdrucksstarken Haltung und ungewöhnlichen Komposition öffnet sie einen Assoziationsraum zwischen Werden, Zerbrechlichkeit, Witz und existenzieller Fragilität.
Ein Leben zwischen Bewusstsein und Unbewusstem
Salvador Felipe Jacinto Dalí wurde am 11. Mai 1904 in der katalanischen Stadt Figueres geboren. Schon als Kind zeigte sich sein Hang zum Theatralischen und zum Exzessiven, Eigenschaften, die sein gesamtes künstlerisches Werk prägen sollten. Nach seiner Ausbildung an der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando in Madrid wandte sich Dalí in den 1920er Jahren dem Surrealismus zu und wurde rasch zu dessen prominentestem Vertreter. Inspiriert von Sigmund Freuds Traumtheorien, aber auch vom Symbolismus, Mystizismus und der Wissenschaft seiner Zeit, schuf Dalí ein Werk, das von inneren Welten, Ängsten, Obsessionen und metaphysischen Fragen durchdrungen ist. In seiner Kunst wurde das Banale zum Bedeutenden, das Alberne zum Tiefgründigen und das Unmögliche zur neuen Realität.
Das Ei als Sinnbild des Möglichen
Kaum ein anderes Symbol durchzieht Dalís Werk so nachhaltig wie das Ei. In seinen Gemälden, Zeichnungen und Objekten steht das Ei für das noch Ungeborene, das Potenzial, das Innere, das durch eine zerbrechliche Schale geschützt wird. Es verkörpert die Spannung zwischen Innen und Außen, zwischen Fragilität und Ursprünglichkeit. In dieser Bronzeskulptur wird das Ei nicht bloß dargestellt – es wird zum Zentrum der Komposition. Der Strauß trägt es nicht beiläufig, sondern nahezu rituell. Es ist das Herz der Figur, die Quelle des Gleichgewichts, der Ursprung der Idee. Inmitten der rau modellierten Bronze, die durch ihre expressive Oberflächenstruktur eine gewisse Rohheit ausstrahlt, wirkt das Ei glatt, geschlossen, geheimnisvoll. Dieses Zusammenspiel von Textur und Form verstärkt den symbolischen Charakter der Skulptur auf subtile Weise.
Ein Vogel jenseits der Wirklichkeit
Der Strauß – eigentlich das größte und schwerfälligste aller lebenden Vögel – wird in dieser Skulptur zu einem paradoxen Wesen. Seine Beine sind dünn wie Äste, fast schon entmaterialisiert, sein Körper reduziert auf das Notwendige. Der lange Hals reckt sich in einer tänzerischen Geste empor, als wolle er über das Reale hinausblicken. Die gesamte Figur scheint auf dem schmalen Grat zwischen Groteske und Grazie zu balancieren. Sie ist nicht komisch im eigentlichen Sinn, sondern surreal – sie verweigert sich der Gewohnheit des Sehens und führt den Betrachter in eine Welt, in der Symbole regieren. Das Spiel mit den Proportionen, die gewollte Disbalance, die Kombination aus schwerem Volumen und fragiler Struktur – all das ist ein Echo jener Bildsprache, die Dalí zeitlebens kultivierte.
Ein Werk aus Bronze – schwer und leicht zugleich
Entstanden vermutlich gegen Ende des 20. Jahrhunderts, entstand diese Skulptur als dreidimensionale Fortführung der surrealistischen Ideenwelt Salvador Dalís. In traditioneller Gussweise gefertigt, vereint sie die handwerkliche Präzision der klassischen Bildhauerei mit der visionären Freiheit der Moderne. Die Patinierung unterstreicht die Tiefe der modellierten Oberfläche und verleiht der Figur eine zusätzliche Spannung. Die Komposition ruht auf einem hellen Sockel aus Marmor, dessen warme Tonalität einen ruhigen Gegenpol zur unruhigen Figur bildet. Die Bronze steht nicht als starrer Block im Raum, sondern entfaltet sich in alle Richtungen, als hätte sie ihren eigenen Bewegungsimpuls gespeichert. Das Ei bildet den stillen Mittelpunkt dieser Dynamik – ein Gegenpol zur eruptiven Linie des Körpers.
Dalís Kosmos aus Symbolen und Visionen
Dalís Gesamtwerk ist eine gewaltige Bühne aus Symbolen: Schubladen als Sinnbilder des Verdrängten, Krücken als Stützen des Bewusstseins, brennende Giraffen, schmelzende Uhren und eben das Ei – als Urform des Lebens und Gedankens. Diese Skulptur steht in direkter Linie zu diesen Symbolen. Sie nimmt keine Motive wörtlich, sondern denkt sie weiter. Sie übersetzt Dalís Malerei in die Dreidimensionalität und bleibt dabei der surrealistischen Idee treu: Das Reale ist nicht das Sichtbare, sondern das Vorstellbare. In diesem Sinne ist die Vogel-Strauß-Figur ein Kunstwerk, das nicht beschreibt, sondern andeutet, nicht erklärt, sondern infrage stellt.
Für Sammler des Surrealen und Freunde des Absurden
Diese Bronzeskulptur spricht jene an, die Kunst nicht als bloße Dekoration verstehen, sondern als Ausdruck einer tieferen Weltsicht. Sie fordert den Betrachter auf, sich auf ein Spiel zwischen Assoziation, Ironie und Philosophie einzulassen. Sie ist gleichermaßen ein skulpturales Kunstwerk wie ein geistiger Gegenstand. Wer sich mit ihr umgibt, setzt ein Zeichen für das Andersdenken, für das bewusste Abweichen vom Konventionellen, für das Träumen mit offenen Augen. Die Signatur „Dalí“ auf der Figur ist dabei weniger ein Verweis auf ein konkretes Original, sondern eine Einladung in einen Kosmos, der sich dem Rationalen entzieht – mit offenem Blick, poetischem Ernst und der Leichtigkeit des Absurden.
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