Produktbeschreibung
"Der Schlafende - Moderne Kunst Bronzefigur - Hommage an Salvador Dali"
Höhe | 44 cm |
Breite | 11 cm |
Tiefe | 9 cm |
Gewicht | 5,1 kg |
„Der Schlafende“ – Moderne Bronzeskulptur nach Salvador Dalí – Signiert Dali
Diese ausdrucksstarke Bronzefigur trägt den Titel „Der Schlafende“ und verkörpert auf einzigartige Weise den Übergang vom Wachen in den Traum. Die Darstellung eines ruhenden Gesichts, geborgen in der eigenen, fein modellierten Hand, ist ein Sinnbild für jenen flüchtigen Augenblick zwischen Innenwelt und Außenrealität, in dem das Denken verstummt und das Unterbewusste zu sprechen beginnt. Geschlossene Lider, ein gelöster Mund, eine zarte Ruhe über den Gesichtszügen – all das vermittelt eine nahezu meditative Stille, die den Betrachter unweigerlich in ihren Bann zieht. Der massive Sockel aus schwarzem Marmor bildet den ruhigen Gegenpol zur geistigen Entrückung der Figur. Er trägt den Schlafenden, ohne ihn zu binden – als ob auch die Schwere der Welt in diesem Moment für einen Augenblick aufgehoben wäre.
Dalí und das Wesen des Schlafes
Salvador Dalí, geboren am 11. Mai 1904 in Figueres in Katalonien, war nicht nur ein Meister der surrealistischen Malerei, sondern auch ein obsessiver Erforscher des menschlichen Geistes im Zustand des Traumes. Der Schlaf war für ihn nie bloß eine biologische Funktion, sondern eine Pforte zum Unbewussten, zur inneren Wahrheit. In zahlreichen seiner Werke – sei es in Gemälden, Skulpturen oder literarischen Texten – nimmt der Schlaf eine zentrale Rolle ein. Dabei verstand Dalí den Moment des Einschlafens als schöpferische Schwelle, als ein Stadium, in dem sich Wirklichkeit und Illusion durchdringen. Sein berühmtes Gemälde Der Schlaf von 1937 zeigt ein deformiertes, schlafendes Haupt, das von Krücken gestützt wird – eine Allegorie auf die fragile Balance zwischen Realität und Traum. Auch in dieser Bronzefigur zeigt sich diese dalieske Faszination: Die Abwesenheit des Bewusstseins wird nicht als Schwäche, sondern als Quelle kreativer Wahrheit inszeniert.
Der Schlaf als Form gewordene Poesie
Die Skulptur „Der Schlafende“ ist keine Abbildung eines bestimmten Menschen, sondern ein archetypisches Bild der Innerlichkeit. Es geht nicht um Individualität, sondern um eine seelische Grundstimmung: um die Versenkung, das Loslassen, die stille Rückkehr ins eigene Innere. Die geschlossenen Augen lassen die Außenwelt verschwinden, die entspannte Mimik kündet von Vertrauen, nicht von Kontrolle. Die Hand, die das Gesicht trägt, ist mehr als nur eine physische Stütze – sie ist ein Ausdruck von Selbstzuwendung, von Geborgenheit, von einem tief empfundenen Einssein mit sich selbst. Die Oberfläche der Bronze ist fein patiniert, der Glanz changiert je nach Lichteinfall zwischen Gold und Braun, wodurch die Züge des Gesichts lebendig erscheinen. Gleichzeitig bleibt der Ausdruck stets entrückt – ein leiser Hinweis auf jene unsichtbare Welt, die sich nur im Traum offenbart.
Ein Werk aus der Tiefe des Denkens
Die Skulptur wurde vermutlich gegen Ende des 20. Jahrhunderts als künstlerische Hommage an Salvador Dalí geschaffen und trägt dessen Signatur als Verweis auf die ideelle Nähe zum surrealistischen Meister. Der Guss ist präzise ausgearbeitet, die Materialität hochwertig, der Ausdruck fein nuanciert. Der schwarze Marmorsockel bietet dabei nicht nur physische Stabilität, sondern auch eine symbolische Erdung. Er ist der Kontrast zum geistigen Schweben des Schlafenden – das Irdische, das den Geist ruhen lässt. Die klare, reduzierte Komposition macht dieses Werk zu einer Ikone der modernen kontemplativen Plastik. Es ist ein Kunstobjekt, das keine lauten Aussagen trifft, sondern still und zugleich kraftvoll seine Wirkung entfaltet.
Dalís Vermächtnis in der Skulptur
Salvador Dalí war nicht nur ein Bildschöpfer, sondern ein Denker, der mit obsessiver Klarheit das Verhältnis zwischen Traum, Bewusstsein und Kunst erforschte. In seiner Vorstellung war der Künstler kein Beobachter der Welt, sondern ein Medium des Unsichtbaren. Seine Werke sind Träger innerer Zustände, gespeist aus Mythen, Religion, Wissenschaft und Psychoanalyse. Der Schlaf war für Dalí nicht Flucht, sondern Ursprung. Und genau dieses Verständnis scheint in der vorliegenden Bronzefigur auf. Auch wenn sie nicht aus seiner Hand stammt, so atmet sie doch den Geist seines Denkens. Sie gehört zu jener Generation von Kunstwerken, die den Surrealismus nicht nachahmen, sondern weitertragen – als offene Form, als Ausdruck des Unaussprechlichen.
Ein Kunstwerk für Sammler des Inneren
Diese Bronzeskulptur richtet sich an jene Betrachter, die in der Kunst das Fragile, das Unsichtbare und das Träumerische suchen. Sie ist kein dekoratives Objekt, sondern eine Einladung zur Stille. In einer Welt voller Ablenkung ist „Der Schlafende“ ein Innehalten – ein Denkmal für das Nicht-Denken, für das absichtslose Dasein. Wer sie betrachtet, spürt eine Verbindung zur eigenen inneren Welt. Der Schlaf wird hier zur Kunstform erhoben, nicht als Rückzug, sondern als Offenbarung. Dieses Werk gehört in Räume, die das Nachdenken schätzen – oder besser: das Träumen. Denn vielleicht liegt genau darin die tiefste Wahrheit, die Dalí sein Leben lang suchte.
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